Tim Berners-Lee
(1955–heute)
Tim Berners-Lee ist am 08. Juni 1955 als Sohn zweier Mathematiker in London geboren. Bereits früh entwickelte er ein ungewöhnlich starkes Interesse an Maschinen und Technik.
Beide seiner Eltern arbeiteten am Ferranti Mark 1, dem ersten kommerziellen Computer.
Er selbst sagt von sich, in eine Generation hineingeboren worden zu sein, die in der günstigsten Lage war, um Computer zu erleben.
Karriere
Im Jahr 1976 schloss Berners-Lee sein Studium an der Oxford Universität ab. Mit diesem Abschluss in der Tasche erhielt er eine Stelle beim Telekommunikationsanbieter Plessey Telecommunications Ltd.
Weiterführend hatte er einige, wechselnde Positionen in der Computerindustrue. Dazu gehörte auch eine Position vom Juni bis Dezember 1980 in Genf, bei dem europäischen Physiklabor CERN.
Während seiner Anstellung dort entwickelte Berners-Lee ein Programm namens Enquire. Dieses diente dazu, Informationen mit Verbindungen, sogenannten Links, zu speichern. Diese Technik würde später als Hypertext bekannt werden.
Nachdem er seine Zeit bei dieser Firma abgeschlossen hatte, arbeitete er für eine Weile bei Image Computer Systems Ltd. Allerdings kam er bald zurück zu CERN.
Dort entwickelte er ein Programm, mit welchem die Mitarbeiter Dokumente speichern konnten. Diese sollten unabhängig von Zeit, Ort und der agierenden Person zugänglich sein.
Das Programm war so effektiv, dass Berners-Lee schließlich 1989 die Idee eines globalen Systems, eines Internet hatte.
Sein Ziel war dabei der Austausch von internationalen Forschern. Er schrieb die Software für die erste Webseite und begründete damit die Funktion des Internets.
Später arbeitete er das World Wide WEb ams Massachusetts Institute of Technology weiter aus. Seit seiner Arbeit am Internet hat Berners-Lee zwei Bücher über den Beginn seiner Kreation geschrieben und ist viefach ausgezeichnet worden.
Auswirkung seiner Arbeit
Tim Berners-Lee ist der Erfinder des Internets. Von ihm stammen Hyperlinks und die Idee, Computer miteinander zu vernetzen.
Heute spricht er sich gegen Patente zur Monopolbildung auf Internetressourcen und für die Nutzung von Künstlicher Intelligenz aus.
Bildquelle: CERN
