Sophie Mary Wilson
(1957–heute)

Sophie Mary Wilson ist die Tochter zweier Lehrer, die am 01. Juni 1957 in Leeds, England, geboren wurde. Schon als Jugendliche hat sie ein großes Interesse an Maschinen und ihren Funktionsweisen entwickelt.

Karriere

Aufgrund eines engagierten Mathematiklehrers, mit welchem sich Wilson sehr gut verstand, entschied diese sich das Aufnahmeverfahren für Mathematik in Cambridge zu durchlaufen. 

Die bis dahin eigentlich mittelmäßige Schülerin bestand das Verfahren und fing an zu studieren.

Während des Studiums arbeitete sie bei einem Unternehmen namens ICI Fibre Research, wo sie anfing an Maschinen für die Regulation von Kuhfutter zu arbeiten. Dort verbesserte sie unter anderem die Lautstärke mit welcher diese Maschinen operierten und dadurch wurde der Unternehmer Hermann Hauser auf sie aufmerksam.

Sie begann für und mit ihm zu arbeiten und war schließlich diejenige, die das Design des ersten britischen Mikrocomputers, des Acorn System 1, entwickelte.

Wilson, die während ihrere Arbeit für Acorn, die Firma von Hermann Hauser, ihren Abschluss machte, fing 1979 an Vollzeit für die Firma zu arbeiten.

Dabei entwickelte sie zusammen mit Steve Furber einen der ersten RISC Prozessoren, die Acorn RISc Machine. Bei der Realisation des Projektes, war Wilson für das Programmieren des Prozessors zuständig. Der erste Erfolg des Projektes war der Acorn Archimedes.

Wilson arbeitete noch weiter für Acorn und schrieb unter anderem das Programm, welcghes essentiell für den Erfolg der Firma sein würde.

 Sie war Vorstandsmitglied der Technologie und Videospielfirma Eidos plc und Beraterin vom ARM Ltd, als diese sich von Acorn in 1990 abspaltete.

Auswirkung ihrer Arbeit

Heute arbeitet Wilon als Chief Architect bei Broadcom in Cambridge. Sie war ein Wegbereiter des Acorn Konzerns und maßgeblich an dessen Erfolg beteiligt.

Sie hat ihre Forschung noch nicht beendet und bis heute hat sie etwa achtzig Patente in ihrem Besitz.

Sophie Wilson

Bildquelle: Chris Monk

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