Margaret Hamilton
(1936–heute)

Geboren ist Margaret Hamilton am 17. August 1936 in Paoli in Indiana. 

Während ihres Studiums in Richmond traf sie ihren späteren Ehemann James Hamilton.

Zusammen zogen sie nach Boston, wo ihr Plan war, Mathematik an der Brandeis Universität zu studieren, während ihr Ehemann sein Jurastudium an Harvard absolvierte.

Doch statt zu studieren, begann sie für das Massachusetts Institute of Technologyy zu arbeiten, wo sie mit dem Programmieren begann.

Karriere

Ihren Abschlusss machte sie am Earlham College in Richmond, in ihrem Heimatstaat Indiana in Mathematik mit Philosophie als Zweitfach.  Nachdem sie einige Zeit Mathematik an einer Schule unterrichtet hatte, zog sie aufgrund des Studiums ihres Mannes um.

Eigentlich war ihr Ziel Mathematik weiter zu studieren, doch stattdessen nahm sie ein anderes Jobangebot an. Ihre Forschung am MIT war vor allem auf militärische Technik bezogen. Erst arbeitete sie an einem Projekt, um feindliche Objekte in der Luft zu erkennen.

Später arbeitete sie mit NASA zusammen, wo sie ein TEam leitete, welches notwendige Software für die Mission entwickelte. Sie selbst beschäftigte sich vor allem mit der Erkennung von Systemfehlern und der Wiederherstellung von Informationen nach einem Systemabsturz.

Auswirkung ihrer Arbeit

Margaret Hamilton, geborene Heafield ist wohl die bekannteste Informatikerin von denen, die maßgeblich am Programmieren für die Apollo-11-Mission beteiligt waren. Die Apollo 11 war die Mission mit der die Vereinigten Staaten das Rennen um die Mondlandung gegen die Sojetunion gewannen.

Ohne Hamilton wäre die Apollo-11-Mission mit hoher Wahrscheinlichkeit gescheitert, da sie diejenige war, die darauf gepocht hat, den Fehlerfaktor Mensch mit in die Planung einzubeziehen und die Software genau darauf auszulegen.

Während ihrer Arbeit prägte sie den Begriff Software Engineer, um die Wichtigkeit von Software für den Erfolg der Mission zu verdeutlichen.

Margaret Hamilton

Bildquelle: Mintcampus

Nach oben