Charles Babbage
(1791-1871)
Charles Babbage war der am 26. Dezember 1791 geborene Sohn eines Londoner Bankiers. Er hatte ein außerordentlich großes Interesse an den Naturwissenschaften, die in seiner Lebzeit einen großen Aufschwung erfuhren, auch wenn sie noch vergleichsweise wenig spezifisch definiert waren.
Neben seiner Tätigkeit als Wissenschaftler war Babbage ein bekanntes Mitglied der Londoner Elite und hielt regelmäßig soziale Veranstaltungen in seinem Haus in der Dorset Street. Bei einer solchen Versammlung traf er auch auf die Mathematikerin Ada King-Byron, auch Ada Lovelace genannt, welche an seiner Forschung maßgeblich beteiligt war.
In seinem Leben war ein einziges Mal verheiratet, mit Georgiana Whitmore, die im Jahr 1827 verstarb. Das Paar hatte acht Kinder von denen drei das Erwachsenenalter erreichten. Babbage verstarb am 18. Oktober 1871 in London.
Karriere
Er studierte Mathematik am Trinity College in Cambridge und machte seinen Abschluss in 1815, seinen Master in 1817. Darauf folgend begann er an der Royal Institution Astronomie zu lehren und im Jahr 1828 wurde er Lucasian Professor of Mathmatics in Cambridge, eine Position, die vor ihm von Sir Isaac Newton belegt wurde.
Er forschte auf zahlreichen Gebieten, etwa der optischen Medizin, Astronomie und eben auch in der durch ihn begründeten Computerwissenschaft.
Indem er auf Lochkarten von Webstühlen als Mitttel setzte, um ein Binärsystem nutzbar zu machen, kam er auf eine Möglichkeit, die spätere Entwickler ebenfalls nutzen würden. Sein Ziel, eine Maschine zu entwickeln, die programmierbar war und speichern konnte, war damit erfüllt.
Auswirkung seiner Arbeit
Bildquelle: Roffe – Mechanics‘ Magazine
Charles Babbage gilt heute als Vater und Erfinder der Computer, da er als erster das Konzept für einen slchen entwarf undmit seiner Analytical Engine den Weg für die moderne Computerwissenschaft eröffnete.
