Claude Elwood Shannon
(1916–2001)

Geboren ist der Mathematiker am 30. April 1916 in der Stadt Petoskey in Michigan, in den Vereinigten Staaten. 

Claude Shannon gilt als lustiger und entspannter Mensch, der seinen Intellekt nicht nur der ernsthaften Computerforschung widmete, sondern zahlreiche Machinen entwarf, deren Funktion nur dem Spaß diente.

Seine Tochter Penny erinnert sich bis heute an einen wundervollen Vater, der am 24. Februar 2001 in Medford, Massachussetts verstarb.

Karriere

Claude Shannon war ein technisch interessierter Jugendlicher, welcher ein Mathematiker und Elektroingenieur wurde, der seinen Bachelorabschluss an der University of Michigan 1936 machte. 

Darauf folgte eine Assistenzstelle am Massachusetts Institute of Technology (MIT), an welchem er für den Wissenschaftler Vannevar Bush arbeitete. Dieser hatte hatte 1930 einen Analogcomputer gebaut, mit dem Differentialrechnungen ausgeführt werden konnten. Allerdings war diese MAschine sehr komplex und nur schwierig und mit mehreren Personen zu bedienen.

Für seine Masterarbeit entwickelte Claude Shannon den Analogcomputer auf Basis des Dualsystems weiter und vereinfachte ihn, um ihn nutzbar zu machen.

Diese Arbeit wurde bald zu einer der wichtigsten computerwissenschaftlichen Arbeiten des Jahrhunderts und Shannon erhielt dafür 1940 den Nobelpreis.

Im selben Jahr beendete Shannon seine Dissertation. 1941 begann er für Bell Laboratories mit Kryptographie und Verschlüsselungstechniken im Zweiten Weltkrieg zu arbeiten.Er verblieb Jahre bei Bell Laboratories und im Jahr1955 begann er zusätzlich am MIT zu lehren. Diese Stelle behielt er bei bis er sie 1978 aufgab.

Auswirkung seiner Arbeit

Ohne Claude Elwood Shannon wäre das Dualsystem als Hauptsystem des Programmierens nie so weit gekommen, wie es schließlich kam. Er setzte einen Meilenstein im Bereich der Conputerentwicklung.

Zusätzlich zu seiner Forschung wurde Shannon bekannt für seine Faszination mit Spielereien aller Art, etwa für Blackjack, Schach und auch das Jonglieren.

In seinem späteren Leben erkrankkte der Wissenschaftler mit Alzheimer, einer Krankheit, die ihm 2001 das Leben kostete.

Claude Shannon

Bildquelle: MIT Museum

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