Karen Spärck Jones
(1935–heute)

Geboren ist Karen Spärck Jones in einer intellektuellen Familie am 25. August 1935 im englischen Huddersfeld.

Sowohl ihrem studierten Vater als auch ihrer Mutter war die Bildung ihrer Tochter, gerade in den Naturwissenschaften und der Mathematik sehr wichtig.

Karriere

Als Tochter eines Chemikers ging Spärck Jones auf eine britische Mädchenschule. Nach ihrem Schulabschluss machte sie an der University of Cambridge ihren Bachelorabschluss. An derselben Universität erwarb sie später auch ihren Doktortitel mit einer Arbeit im Bereich der natürlichen Sprachverarbeitung erwarb.

Während sie dort studierte, lernte sie die Computerlinguistin Margaret Mastermann kennen und, fasziniert von der Computerlinguistik, begann sie für diese zu arbeiten.

Ihre weitere Forschung bezog sich auf Information Retrieval Systemen. Dort entwickelte sie die Methode der Inverse Document Frequency Gewichtung, um einzelne Wörter innerhalb eines Dokuments zu finden.

Diese Methode wurde erst nur langsam aufgenommen. Später jedoch, mit der Erfindung der Suchmaschine, wurde das IDF zum maßgeblichen Werkzeug. Ihre weitere Arbeit handelte von Spracherkennungsystemen und bis 2002 lehrte Jones weiter in Cambridge.

Auswirkung ihrer Arbeit

Karen Spärck Jones ist maßgeblich an der Sprachausgabe von Computern beteiligt gewesen. Bis heute spricht sie sich für Frauen in der Wissenschaft und Informatik aus, weil sie der Meinung ist, so etwas wichtiges wie Informatik sollte man nicht allein Männern überlassen.

 

Karen Jones

Bildquelle: University of Cambridge

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