Die Eröffnung fand am 04.04.2026 statt.
Dauer:
April bis September 2026
VERLÄNGERT BIS ENDE MÄRZ 2027
Öffentliche Führungen:
freitags von 17–19 Uhr -> hier anmelden
Veranstaltungen:
„Apple-Talks“ mittwochs, ein- bis zweimal im Monat.
Eintritt frei. Keine Anmeldung erforderlich.
50 Jahre Apple – Vom Garagenprojekt zur globalen Kultmarke
Im Jahr 1976 gründen Steve Jobs, Steve Wozniak und Ronald Wayne die Firma Apple Computer. Ihre Idee ist ebenso einfach wie radikal: Computer sollen nicht länger abstrakte Maschinen für Spezialist*innen sein, sondern persönliche Werkzeuge für alle. Fünfzig Jahre später ist Apple nicht nur eines der einflussreichsten Technologieunternehmen der Welt. Apple prägt unsere Alltags‑, Medien‑ und Designkultur.
Das Oldenburger Computer-Museum würdigt diese Erfolge mit einer großen Sonderausstellung 2026.
Diese Ausstellung zeichnet die Entwicklung Apples von den frühen Experimenten in einer kalifornischen Garage bis hin zu einem global agierenden Unternehmen nach, dessen Produkte Arbeit, Kommunikation, Musik, Fotografie und Wahrnehmung nachhaltig verändert haben. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht allein Geräte vom Apple I bis zum iPhone, sondern auch die Ideen, Haltungen und gestalterischen Prinzipien, die sie hervorgebracht haben.
Apple versteht Technologie stets als Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine. Benutzerfreundlichkeit, reduziertes Design und die enge Verbindung von Hard‑ und Software werden zu Markenzeichen, die neue Maßstäbe setzen.
Die Ausstellung lädt dazu ein, Apple nicht nur als Unternehmen, sondern als kulturelles Phänomen zu betrachten: als Motor technischer Innovation, als Gestalter einer eigenen Ästhetik und als Akteur, dessen Produkte individuelle Kreativität ebenso ermöglichten wie neue Formen globaler Vernetzung.
Welche Rolle spielte Apple im digitalen Wandel der letzten fünf Jahrzehnte? Welche Visionen und Konflikte prägen diesen Weg – und wie beeinflussen sie unser Leben bis heute? Diesen Fragen widmet sich die Ausstellung zum 50‑jährigen Jubiläum eines Unternehmens, das Technikgeschichte geschrieben hat.
Ein soziokulturelles Projekt – gemacht von Enthusiast*innen
Die Sonderausstellung ist als soziokulturelles Projekt entstanden: Konzeption, Gestaltung und Aufbau lagen vollständig in den Händen ehrenamtlich Engagierter. Keine der beteiligten Personen ist Museumsfachkraft – es sind motivierte Enthusiast*innen, die ihr Wissen, ihre Sammlungen, ihre Freizeit und ihre handwerklichen Fähigkeiten eingebracht haben. Von der inhaltlichen Recherche über die Auswahl und Restaurierung der Exponate bis zum Entwurf und Bau der Ausstellungsarchitektur und der Vermittlung in Führungen und Talks ist alles in ehrenamtlicher Arbeit entstanden. Damit ist die Ausstellung selbst ein Beispiel für das, was sie erzählt: Aus Begeisterung, Eigeninitiative und Zusammenarbeit entsteht Neues – so wie einst in einer kalifornischen Garage. Kulturelle Vermittlung geschieht hier „von unten“, getragen von einer Gemeinschaft.
